Heute1
Monat156
Insgesamt5466

Aktuell sind ein Gast und keine Mitglieder online

Eine Kaserne und ein „Klosterhof“, mit einer besonderen Akustik

Buchloer Heimatverein und Verein Rasbora besuchen den Fliegerhorst in Penzing.

Fast 50 Teilnehmer nahmen an der Führung im Fliegerhorst in Penzing teil, zu dem der Heimatverein Buchloe zusammen mit Rasbora, dem Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde aus Buchloe, eingeladen hatte. Die große Zahl der Gäste zeigt das Interesse an dieser Kaserne, die ab 2017 schrittweise geschlossen werden soll und sonst für Besucher nicht zugänglich ist. Herbert Wintersohl, selbst als Soldat in Penzing stationiert, führte zwei Stunden lang durch die Kaserne. 

 

Vom alten Höschlhof, der 1935 vollständig in der Kaserne aufging, steht noch die alte, 1906 wieder errichtete Hofkapelle. Fast wäre sie abgerissen worden. Nach dem Krieg nutzten die Amerikaner sie als Munitionsbunker bevor die ersten Soldaten der Bundeswehr sie als Gedächtniskapelle für die Gefallenen des dort bis 1945 stationierten Kampfgeschwaders 51 wieder herrichteten. 

Ein zentraler Bau innerhalb der Anlage ist der sogenannte „Klosterhof“. Ein komplett umbauter Innenhof dessen Gebäudedurchbrüche als Kreuzgratgewölbe ausgebildet sind und in dem sich ein Arkadengang befindet. Das gab ihm den Namen. Beeindruckt waren die Besucher von der Akustik in diesem Innenhof, der mühelos eine Beschallung ohne Mikrofon erlaubt. 

Abgerundet und beendet wurde die Führung im Kasino, das noch einmal mit seiner Inneneinrichtung beeindruckte. 

Die Teilnehmer waren sich einig, dass diese zum größten Teil unter Denkmalschutz stehende Anlage ein interessantes aber auch schwieriges Erbe darstellt.

Text: Herbert Wintersohl; Fotos: K-H. Kühn

(anklicken der Fotos öffnet eine grössere Ansicht)

Copyright © 2013. All Rights Reserved.